Was tun bei einer Unterwasserrettung, wenn Ihnen plötzlich die Luft ausgeht?

Rescue Diver Diving Club Tauchen

Die Unterwasserwelt ist faszinierend, erfordert aber Respekt und ständige Notfallbereitschaft. Flugzeugabsturz (Keine Luft mehr) ist eine der schwerwiegendsten Situationen, die ein Taucher erleben kann. Nur sicheres, instinktives und kontrolliertes Handeln kann ein Leben retten, PADI MSDT Valters Preimanis empfiehlt, absolviert eine Ausbildung PADI-Rettung im Taucherkurs.

Dieser Artikel erinnert an die wichtigsten Schritte, die Sie unternehmen müssen, wenn Ihnen oder Ihrem Partner (Tauchpartner) das Gas ausgeht, und systematisiert sie.


Stufe 1. Erkennen und Panikkontrolle

Der Schlüssel zum Überleben ist einer: Kontrolliertes Handeln, keine Panik.

Wenn der Atemregler plötzlich aussetzt oder das Atmen unmöglich wird, reagiert Ihr Körper mit instinktiver Panik. Ihre Aufgabe ist es, diese Panik bewusst zu unterdrücken:

  1. Überprüfen Sie das Manometer: Stellen Sie zunächst sicher, dass die Flasche wirklich leer ist. Ein Blick auf das Druckmessgerät (SPG) bestätigt dies und ermöglicht Ihrem Gehirn, mit der Lösung des Problems zu beginnen.
  2. Finden Sie Ihr Match: Wenden Sie sich sofort Ihrem Partner zu und stellen Sie Augenkontakt her. Er/sie ist Ihre einzige Rettung.

Stufe 2. Buddy-Atmung

Dies ist das Standardverfahren, wenn sich das Paar in der Nähe befindet (auf Armlänge).

A. Wenn Ihnen die Luft ausgeht (Opferrolle)

  1. Signal: Zeigen Sie mit einer Hand auf Ihren Mund, um anzuzeigen, dass Ihnen die Luft ausgeht. Zeigen Sie gleichzeitig mit der anderen Hand fest auf seinen Mund. alternative Luftquelle (AAG oder Oktopus).
  2. Holen Sie sich AAG: Nehmen Sie das Paar AAG-Schläuche, nicht nur den Regler selbst.
  3. Atmung und Stabilität: Atmen Sie langsam und tief ein. Sobald sich Ihre Atmung stabilisiert hat, halten Sie Ihren Partner mit einem Handgriff fest.
  4. Signalabnahme: Wenn Sie bereit sind, signalisieren Sie dem Paar „Up“ (Daumen hoch).

B. Wenn dem Paar die Luft ausgeht (Retterrolle)

  1. Rate: Sie sehen das Zeichen „Mir geht die Luft aus.“ Stellen Sie sofort Blickkontakt her.
  2. Angebot AAG: Geben Sie dem Paar sofort Ihre alternative Luftquelle (AAG) und nicht Ihr Hauptregler. Am besten ist es, den AAG von unten (über der Oberseite) anzubieten, da er am besten sichtbar ist und sich im Brustbereich des Tauchers befindet.
  3. Auftrieb kontrollieren: Ihre Aufgabe ist es, den Auftrieb beider zu kontrollieren und einen kontrollierten Notstart einzuleiten.
  4. Beginn des Aufstiegs: Stellen Sie sicher, dass beide atmen, und beginnen Sie mit einem langsamen Aufstieg. Denken Sie dabei daran, Ihren Auftrieb (BC) zu regulieren.

Phase 3. Kontrollierter Start (CESA)

Wenn ein Paar nicht verfügbar ist, besteht die einzige Möglichkeit darin, Kontrollierter Not-Schwebestart (Controlled Emergency Swimming Ascent, CESA). Dieses Verfahren darf nur von für relativ geringe Tiefen (nicht mehr als 9-18 Meter), wo die Oberfläche schnell erreicht wird.

SchrittBeschreibungDas Ziel
1. Lassen Sie die Waage fallenWiegeband/integrierte Waage abklemmen.Sorgt für positiven Auftrieb.
2. Nach oben schauenBeugen Sie den Kopf, um die Oberfläche zu sehen.Schutz vor Hindernissen.
3. Ständiges AusatmenENTSCHEIDEND WICHTIG! Atmen Sie stetig und gleichmäßig aus und machen Sie dabei ein „Aaaaaahhh“- oder „Huuuuuuh“-Geräusch, auch wenn der Ballon leer zu sein scheint.Verhindert die Ausdehnung der Luft in der Lunge und verhindert Lungenbarotrauma (Bruch).
4. SchwimmenSchwimmen Sie nach oben und kontrollieren Sie dabei Ihre Geschwindigkeit.Achten Sie darauf, dass die Geschwindigkeit nicht zu hoch ist.
5. Kontrollierte GeschwindigkeitStartgeschwindigkeit darf 9 Meter (30 Fuß) pro Minute nicht überschreiten, auch im Notfall (es sei denn, es handelt sich um CESA).Beugt der Dekompressionskrankheit vor.

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Fazit: Ausbildung und richtige Wartung der Tauchausrüstung

Der einzige Unterschied zwischen Katastrophe und Rettung ist Ausbildung. Wiederholen Sie diese Notfallmaßnahmen regelmäßig mit Ihrem Partner bei Trainingstauchgängen:

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr AAG leicht zu finden ist (dreieckiger Bereich in der Nähe der Brust).
  • Tauchen Sie immer mit einem Partner (Buddy-System).
  • Führen Sie regelmäßige Wartungsarbeiten an der Ausrüstung durch.

Passen Sie auf sich auf und genießen Sie Ihre Tauchgänge! Probieren Sie es aus! PADI-Rettung Kurs!