Daivings.lv-Vertreter Walter Preimanis Am 12. Dezember 2025 nahm ich an einer äußerst wichtigen Branchenveranstaltung teil – der Konferenz „Unterwasserkulturerbe: Vielfalt und ManagementherausforderungenDie Veranstaltung fand im Cēsis Museum statt. Sie unterstrich die entscheidende Rolle der Unterwasserarchäologie und ihrer Erhaltung in der Kulturlandschaft Lettlands und schuf eine enge Verbindung zwischen der Tauchgemeinschaft und der Welt der Wissenschaft.
🧐 Acht Vorträge – Von Schiffswracks zu UNESCO-Visionen
Die Konferenz brachte Forscher und Experten aus Lettland und anderen europäischen Ländern zusammen, die in acht ausführlichen Vorträgen das System zum Schutz des Unterwasserkulturerbes, seine Vielfalt und die aktuellen Herausforderungen im Management beleuchteten.
Nationale Perspektive der NKMP
Von besonderem Interesse waren die Präsentationen der Vertreter des Nationalen Kulturerberates (NKMP):
- Sandra Zirne (Leiter der Abteilung für Archäologie und Geschichte, Archäologe) gab einen umfassenden Einblick in die aktuelle Situation des Sektors und skizzierte potenzielle zukünftige Entwicklungsrichtungenund betont die Notwendigkeit aktiven und gezielten Handelns.
- Kaspars Markus Molls (Abteilungsspezialist, Unterwasser- und Schiffswrackarchäologe) teilte Das Bekannte und Unbekannte über kulturelle und historische Wracks In lettischen Gewässern. Dies ist ein besonders interessantes Thema für Taucher, da viele dieser Wracks für uns zugänglich sind.

Einblick in die Geschichte und internationale Erfahrung
Die Konferenz bot ein breites Spektrum an Erfahrungen, von regional bis international:
- J. Meinerts enthüllte die Geschichte der Binnengewässerforschung und würdigte insbesondere die Leistungen des Archäologen Jānis Apalas.
- M. Royo (Estland/Finnland) stellte das UCL-Baltic-Projekt und seine Aktivitäten im Bereich des Managements von Unterwasserkultur- und -geschichtslandschaften vor.
- J. Auer gab Einblick Bedeutung der Archäologie in der Offshore-Industriewobei das Potenzial für eine Zusammenarbeit zwischen Forschern und Wirtschaftsvertretern hervorgehoben wird.
- D. Pozins erinnerte an die Suchexpedition nach Schiffswracks in der Ostsee in den Jahren 1999/2000.
- J. Marinska Sie berichteten über die Erfahrungen des Vereins „Domesne“ bei der Erhaltung angespülter Schiffswracks – ein wichtiges Thema, das maritimes und terrestrisches Erbe miteinander verbindet.

UNESCO-Konvention und zukünftige Expeditionen
Am Ende der Konferenz A. Faino und E. Planche (UNESCO) stellte das UNESCO-Übereinkommen zum Schutz des Unterwasserkulturerbes vor und kündigte die geplanten internationale Expedition in der OstseeDies sind bedeutende Neuigkeiten, die die internationale Bedeutung unserer Region bestätigen.
⚓ Was ist eine Unterwasserkultur- und -geschichtelandschaft?
Auf der Konferenz wurde erläutert, dass die Unterwasser-Kultur- und Geschichtslandschaft weit mehr ist als nur ein Wrack:
Dies sind Schichten, die durch menschliche Aktivitäten entstanden sind – Schauplätze von Seeschlachten, Schiffswracks, überflutete antike Siedlungensowie damit verbundene Elemente außerhalb des Wassers, wie Leuchttürme und angespülte Wracks. Es ist eine einzigartige Synthese von Werten, ergänzt durch natürliche Werte.
Was bedeutet das für Taucher?
Als Vertreter von Daivings.lv war es Valters Preimanis wichtig, sicherzustellen, dass die Tauchgemeinschaft und die Archäologen weiterhin gefördert würden. enge ZusammenarbeitWir sind oft die ersten, die diese Zeugen der Geschichte entdecken und besuchen. Unser verantwortungsvolles Handeln und unsere Kommunikation sind entscheidend, um dieses Erbe für zukünftige Generationen zu bewahren.
Die Konferenz wurde vom Verein „ICOMOS Latvia“ in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Kulturerbe-Amt organisiert.
